Die Rente bleibt stabil!

Veröffentlicht am 28.11.2025 in Bundespolitik
Die SPD hält die Rente stabil. 
 
Seit dem Koalitionsausschuss gestern Abend ist klar: Die Haltelinie bleibt bei 48 Prozent.

Wer sein Leben lang hart arbeitet, muss wissen, dass er oder sie sich auf die Rente verlassen kann. Genau für diese Menschen haben wir an der Einigung zum Rentenpaket in der Koalition festgehalten – mit Erfolg: Das Rentenpaket wird unverändert kommende Woche im Bundestag zur Abstimmung gestellt.

Wir stellen mit dem Rentenpaket die richtigen Weichen: dazu gehört die Stärkung von Betriebsrenten, die Mütterrente, die Aktivrente, die Frühstartrente, Verbesserungen bei der privaten Altersvorsorge und die Sicherung des Rentenniveaus.

Die Stärkung der privaten Altersvorsorge als dritter Säule der Alterssicherung werden wir schon jetzt anpacken. Das haben wir gestern Abend in der Koalition bekräftigt. Lars Klingbeil wird als Bundesfinanzminister dafür im Dezember einen Gesetzentwurf für eine Reform der privaten Altersvorsorge sowie Eckpunkte für die im Koalitionsvertrag vereinbarte Frühstartrente vorlegen. Zudem wird ein neues Konzept erarbeitet, um die junge Generation bei der privaten Altersvorsorge mit Dividenden aus Beteiligungen des Bundes zusätzlich zu unterstützen.

Für die Zeit ab 2032 beginnt noch in diesem Jahr eine Rentenkommission mit ihrer Arbeit. Sie soll umfangreiche und mutige Schritte für alle drei Säulen der Rente – gesetzlich, betrieblich und privat – anstoßen. Unser Ziel bleibt, eine lebensstandardsichernde Rente auch für Menschen mit mittleren und kleinen Einkommen zu ermöglichen.

Eine stabile Rente ist kein Luxus, sondern eine Frage der Gerechtigkeit für Jung und Alt. Dafür muss das Rentenniveau stabilisiert und ihre Finanzierung gerecht verteilt werden.

Bis 2031 wird das Rentenniveau bei 48 Prozent gesichert. Diese Haltelinie bleibt auch ab 2032 die Grundlage, wenn der sogenannte Nachhaltigkeitsfaktor wieder eingeführt wird. Damit verhindern wir, dass das Rentenniveau schlagartig sinkt. Denn ein sinkendes Rentenniveau bedeutet weniger Rente und das betrifft gerade die Jüngeren von heute.

Die Durchschnittsrente für Männer liegt bei 1.400 € und bei Frauen bei 980 €. Das ist nicht viel. Jede fünfte Person, die heute Rente erhält, ist bereits armutsgefährdet. Bei Frauen ist die Armutsgefährdung sogar noch häufiger. Für viele ist die Rente die einzige Absicherung. Senken wir das Niveau, wächst die Not. Wir wollen das Gegenteil: Stabile Renten für ein würdevolles Leben im Alter.

40 % der deutschen Bevölkerung erwerben ausschließlich Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Denn nicht jeder hat und hatte die Möglichkeit, privat vorzusorgen. Menschen müssen sich nach jahrzehntelanger Arbeit darauf verlassen können, dass ihre Rente stabil bleibt.

Wir kämpfen für eine Altersvorsorge, die sicher und gerecht ist.

Die Rentendebatte wird nun mit Einsetzen der Rentenkommission fortgeführt. Auf spd.de/rente gibt es zusätzliche Informationen rund ums Thema Rente.

 
 

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