Mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer im EKZ Battenfeld

Veröffentlicht am 20.09.2004 in Allgemein

Parlament unterstützt SPD-Antrag

Allendorf / Battenfeld Mit der Verbesserung der Verkehrssituation der Fußgänger und Fahrradfahrer im Einkaufszentrum Battenfeld wird sich der Bau- und Wirtschaftsausschuss des Allendorfer Gemeindeparlaments beschäftigen. Fachkundige Beratung soll hinzu gezogen werden, um Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten und aufzuzeigen. Dies gilt für alle vier Seiten des Gewerbegebiets im gesamten Kreuzungsbereich zwischen Allendorf (Eder) und Battenfeld.


Auf Antrag der SPD fasste die Gemeindevertretung während der Sitzung am Dienstag-abend im DGH Haine einen entsprechenden Beschluss. Jürgen Battenfeld begründete die Beweggründe der Genossen. So habe sich zwar die Verkehrssituation für Autofahrer im Einkaufzentrum verbessert. Aber die Situation für Fußgänger und Fahrradfahrer sei nach wie vor nicht zufrieden stellend. Darunter würden besonders ältere Menschen und jüngere Verkehrsteilnehmer leiden.
Jürgen Battenfeld: „Dass hier Bedarf besteht, kann jeder sehen. Und zwar an den vielen Trampelpfaden, die in verschiedenen Gebieten des Einkaufszentrums in Richtung gegenüberliegender Seite entstanden sind. Lediglich die Gebiete Dienstleistungszentrum und Aldi am Nitzelbach sind durch eine sichere Verbindung miteinander verbunden, und zwar durch einen Fußgängerüberweg mit Ampel." Die einzige vorgesehene Querung vom Gebiet Aldi zum Gebiet Rewe sei zu weit weg. Außerdem müsse hier die mittlerweile dreispurige Ringstraße vom Rewe zum Autohaus Briel überquert werden. Jürgen Battenfeld: „Und dann noch die Edertalstraße, „das ist nicht weniger gefährlich als die Edertalstraße direkt zu überqueren." Vom Gebiet des Rewe-Marktes zum Lidl-Markt am Besenacker und vom Lidl-Markt zum Dienstleistungszentrum (DLZ) gebe es keine Möglichkeit, sicher über die Straße zu gelangen. Bürgermeister Claus Junghenn äußerte zweifelnd „was nach der Behandlung dieses Themas in der Planungsgruppe Nord vor Jahren jetzt eine aktuelle Planung an neuen Erkenntnissen bringen könnte". Sarkastisch meinte er: „Bestenfalls ein sündhaft teurer Tunnel oder eine Brücke könnte Abhilfe in diesem Kleeblatt schaffen." Ein Zebrastreifen außerhalb geschlossener Ortschaften sei verkehrsrechtlich nicht zulässig, betonte Junghenn. Joachim Born (SPD) regte daher an, „das Ortsschild einfach zu versetzen".
 
 

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