SPD macht Allendorf zur „Solarkommune Allendorf (Eder)“

Veröffentlicht am 14.02.2005 in Ortsvereine
ALLENDORF (EDER) (ied). Die SPD-Fraktion der Industriegemeinde ist sehr erfreut, dass Allendorf (Eder) mit dem Titel „Solarkommune“ von der Deutschen Umwelthilfe ausgezeichnet worden ist..


Das Bild zeigt den Fraktionsvorsitzenden Norbert Schäfer, Herr Robert Spreter von der Deutschen Umwelthilfe und die SPD-Fraktionsmitglieder Holger Sellmann und Friedhelm Jakobi (v. l. n. r.)

Die Initiative gehe zurück auf eine Reihe von Anträgen der SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung in den zurückliegeden Jahren, erklärten die Sozialdemokraten jetzt.

„Mit dem neuen Titel lassen sich sicherlich die Produkte der bei uns ansässigen Firma Viessmann noch besser vermarkten“, hofft SPD-Fraktionsvorsitzender Norbert Schäfer.

Auch in den zukünftigen Haushaltsplänen der Gemeinde sollten sich die Kommunalpolitiker weiterhin für kommunale Fördermittel für den Bau von Regenwassernutzungsanlagen, Solaranlagen zur Brauchwassererwärmung und Fotovoltaikanlagen einsetzte, erklärte Schäfer gegenüber unserer Zeitung. „Für die Betreiber rechnen sich bei dem hohen Öl- und Gaspreisen Solaranlagen zur Brauchwassererwärmung mit der Förderung immer besser.“

Schäfer verweist darauf, dass die Gemeinde Allendorf wegen der Nutzung der Solarenergie auch in der „Solarbundesliga“ der Deutschen Umwelthilfe vertreten sei. Hier wetteifern Städte und Gemeinden um den höchsten Anteil an Solaranlagen zur Brauchwassererwärmung und zur Stromerzeugung, bezogen auf die Einwohnerzahl. Die Daten hierzu werden in Allendorf vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Norbert Schäfer im Internet gepflegt, wir berichteten mehrfach. (www.solarbundesliga.de)

Seit Mitte diesen Jahres wurde Allendorf von seinem Spitzenplatz in Hessen von der Stadt Bürstadt verdrängt und liegt nun auf Platz zwei der hessischen Teilnehmer. Bundesweit liegt Allendorf zur Zeit auf Platz 110.

Bei einem Gespräch am Samstag bei der Ernennungsfeier zur Auszeichnung zur „Solarkommune“ erfuhr Norbert Schäfer vom Vertreter der Firma. Viessmann, Friedhelm Briel, dass allein in dessen Straße zwei Anlagen bisher bei der Aufstellung fehlten. Da dies sicherlich in vielen anderen Straßen auch der Fall sein wird, bittet Norbert Schäfer alle Betreiber von Solaranlagen zur Brauchwassererwärmung, ihre Anlagen und die Daten zur Kollektorfläche entweder bei ihm oder beim Bauamt der Gemeinde erfassen zu lassen. „So ist es sicher möglich, noch einige Plätze in der Solarbundesliga nach vorne zu kommen“ hofft Schäfer.

(Foto und Bericht: Strieder)
 
 

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