ALLENDORF (EDER) (ied). Eine Spende in Höhe von 350 Euro überbrachten SPD-Kommunalpolitiker der Industriegemeinde der Betreuten Grundschule an der Allendorfer Mittelpunktschule. Betreuerin Karin Wienbrandt und Schulleiter Thomas Jentzsch nahmen einen überdimensionalen symbolischen Scheck aus den Händen des Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins und Beigeordneten im Gemeindevorstand, Klaus Hofmann, entgegen. Der Übergabe in Gegenwart der Kinder während der Betreuungszeit am Freitag vor Unterrichtsbeginn wohnten auch die Gemeindevertreter Patricia Groschup-Masarwa, Rosel Krafthöfer, Harald Geil, Norbert Schäfer und Joachim Born bei.
Harald Geil erwähnte, dass die SPD im Gemeindeparlament beantragt hatte, der Betreuten Grundschule in der „Villa Kunterbunt“ für dieses Jahr einen Zuschuß von 1000 Euro zukommen zu lassen. Dieser Antrag sei vom Parlament durch das Votum der Mehrheitsfraktionen CDU und BLO mit knapper Mehrheit abgelehnt worden. Deshalb habe die SPD eine alternative Spende beschlossen: Die acht Gemeindevertreter und zwei Beigeordneten verzichteten auf ihre Sitzungsgelder und stockten den so zur Verfügung stehenden Betrag durch eine Spende aus der Ortsvereinskasse auf. Rektor Jentzsch freute sich über das Geld, es soll für die Ergänzung des Spiele-, Bücher und Bastelmaterials verwendet werden. Die Betreute Grundschule sei auf regelmäßige Spenden angewiesen, da der Kreis als Schulträger nur einen kleinen Geldbetrag zur Verfügung stellen könne. Das Betreuungsangebot besteht an allen fünf Schultagen der Woche und wird zu den einzelnen Zeiten in unterschiedlichem Umfang von den Kindern angenommen. (Foto:Strieder)